Im aktuellen Hype um das Nexus One muss ich doch mal meine Enttäuschung über dieses – und alle anderen derzeit erhältlichen – Android-basierten Telefone loswerden. Ein für mich absolut tödlicher Mangel ist das Speichermanagment des Betriebssystems von Google. Die meisten Geräte verwenden zwischen 256 und 1 Gbyte Speicher – wohlgemerkt den für den Nutzer als Installationsort von Anwendungen verwendbaren Speicher. Die vollmundig beworbenen 8 Gbyte eines Samsung i7500 Galaxy setzen sich zum Beispiel aus knapp 1 Gbyte eben dieses Speichers und 6,irgendwas Gbyte als internes Laufwerk nutzbarem Speicher zusammen. Nur in dem 1 Gbyte kann man aber Anwendungen installieren. Der Rest liegt ob der restriktiven DRM-Maßnahmen des OS brach.
Man kann bei allen derzeit erhältlichen Versionen von Android auf externen Speichermedien (oder eben einem internen RAM-Laufwerk wie beim i7500) keine Anwendungen sondern nur reine Daten (Musik, Bilder etc.) ablegen. Angesichts der 512 Mbyte des Nexus One ist das mehr als ärgerlich. 512 Mbyte sind definitiv nicht groß genug für jedermann.
Über Umwege eines ge-root-teten Gerätes kann man dem zwar beikommen – aber das kann ja nicht Sinn der Sache sein. Selbst ein ekliges Windows Mobile und Symbian bekommen das gebacken.
{ 2 Kommentare }
